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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Die Sentix-Umfrage zeigt, dass sich die Stimmung der Anleger in der Eurozone im Januar 2026 stärker als erwartet verbessert hat und den höchsten Stand seit Juli 2025 erreicht hat. Das Stimmungsbarometer stieg auf -1,8 Punkte und übertraf damit die Erwartungen der Ökonomen, obwohl Experten warnen, dass es noch zu früh ist, um Entwarnung zu geben. Deutschland zeigte eine besondere Verbesserung mit positiven Erwartungen, obwohl die allgemeine Erholung ohne nennenswerte Dynamik weiterhin verhalten bleibt.
Der Artikel analysiert die wirtschaftlichen Aussichten Europas für 2026 und hebt dabei eine ruhige, aber substanzielle Erholung hervor, die durch ein verbessertes Verbrauchervertrauen, sich stabilisierende Exporte aufgrund der nachlassenden Dollarabwertung, fiskalische Stimulierungsmaßnahmen insbesondere aus Deutschland und Chancen für Industrie- und exportorientierte Unternehmen gekennzeichnet ist. Der europäische Markt ist zwar nicht spektakulär, bietet aber defensive Stabilität mit strukturellem Aufholpotenzial als Gegengewicht zu US-lastigen Portfolios, wobei der Schwerpunkt auf einer allmählichen Normalisierung und ausgewogenen Fundamentaldaten liegt.
Der Schweizer Hypothekenmarkt verzeichnete im vierten Quartal 2025 ein starkes Wachstum, wobei das Gesamtvolumen der neuen Hypotheken um 11,9 % auf 23,62 Mrd. CHF stieg. Das günstige Zinsumfeld führte zu einer erhöhten Aktivität sowohl bei Wohn- als auch bei Anlageimmobilien, wobei die Kredite für Anlageimmobilien um 21,3 % anstiegen. Die Preise für Wohnimmobilien stiegen moderat an, und der Markt behielt trotz des begrenzten Angebots an Wohnraum seine soliden Fundamentaldaten bei. Regionale Unterschiede bestehen weiterhin, wobei die Lage in Zürich und Genf angespannt ist. Resolve geht davon aus, dass die Zinsen 2026 weiterhin niedrig bleiben und möglicherweise leicht ansteigen werden.
Die Schweizer Konsumentenstimmung hat sich im Dezember 2025 leicht verbessert: Der Index stieg um 2,9 Punkte von -33,8 im November auf -30,7, bleibt jedoch weiterhin negativ und unter dem Vorjahresniveau. Die Verbesserung setzt den Aufwärtstrend seit dem Tiefstand von -42,4 Punkten im April fort, der mit der Ankündigung von US-Zöllen zusammenfiel. Die Teilindizes zeigten ein gemischtes Bild: Die finanzielle Lage in der Vergangenheit verbesserte sich, während die Erwartungen für die wirtschaftliche Zukunft zurückgingen.
Analysen zeigen, dass Länder, die dem Euro beitreten, im Laufe der Zeit einen Anstieg ihres wirtschaftlichen Wohlstands verzeichnen, wobei Bulgarien das 21. Mitglied der Europäischen Währungsunion wird. Während die Einführung der Währung zunächst Bedenken hinsichtlich Inflation und Verlust der geldpolitischen Unabhängigkeit aufkommen lässt, zeigen historische Daten von BNP Paribas, dass alle Mitglieder der Eurozone seit ihrem Beitritt ein höheres reales BIP pro Kopf erzielt haben, mit dem Ziel der wirtschaftlichen Konvergenz mit Ländern mit hohem Einkommen wie Deutschland.
Die Stimmung der Schweizer Verbraucher hat sich im Dezember 2026 leicht verbessert. Der Index stieg von -33,8 Punkten im November auf -30,7 Punkte und setzte damit seine moderate Erholung fort. Allerdings bleibt die Stimmung weiterhin unter dem Niveau des Vorjahres, insbesondere was die Erwartungen hinsichtlich der künftigen wirtschaftlichen und finanziellen Lage angeht. Der Index erreichte im April 2026 nach der Ankündigung von US-Zöllen seinen Tiefpunkt und reagiert weiterhin empfindlich auf internationale Handelspolitiken.
Die Immobilienpreise in der Schweiz stiegen im vierten Quartal 2026 weiter an, wobei Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorquartal um 1,2 % und Einfamilienhäuser um 0,2 % zulegten. Im Jahresvergleich stiegen die Preise für Häuser um 5,7 % und für Wohnungen um 3,8 %. Die Regionen Ostschweiz und Bern verzeichneten laut den Transaktionspreisindexdaten von Raiffeisen das stärkste Wachstum, angetrieben durch eine robuste Binnennachfrage.
Der Swiss Market Index erreichte mit über 13.500 Punkten ein neues Rekordhoch, sah sich jedoch Gewinnmitnahmen ausgesetzt. Unternehmen wie VAT und Partners Group verzeichneten nach über den Erwartungen liegenden Ergebnissen starke Kursgewinne, während Richemont trotz einer starken Umsatzentwicklung aufgrund von Gewinnmitnahmen Kursverluste hinnehmen musste. Der Markt wird von geopolitischen Unsicherheiten und Bedenken hinsichtlich der Bewertung des Technologiesektors beeinflusst und wartet auf die Ergebnisse der US-Banken und die Wirtschaftsindikatoren.
Philip R. Lane, Mitglied des Direktoriums der EZB, erörtert die wirtschaftlichen Aussichten für den Euroraum, verweist auf die erfolgreiche Inflationskontrolle mit Raten nahe dem Zielwert von 2 % und rechnet mit einer zyklischen Erholung in den Jahren 2026-2027. Er geht auf wichtige Risiken ein, darunter globale Handelsspannungen, der Wettbewerbsdruck durch China und die Bedeutung der Unabhängigkeit der Zentralbanken. Lane hebt drei Prioritäten hervor: die Stärkung des Binnenmarkts, die Vollendung der Spar- und Investitionsunion und die Förderung des Projekts zum digitalen Euro.
Diese Woche stehen wichtige Finanzberichte von großen Schweizer Unternehmen wie Sika, Lindt & Sprüngli, Partners Group, Richemont und anderen auf dem Programm. Die Erwartungen sind gemischt: Für Sika wird aufgrund von Währungsdruck ein Rückgang erwartet, Lindt dürfte dank steigender Kakaopreise wachsen, Partners Group dürfte eine starke Performance vorweisen und in den Bereichen Bauwesen, Luxusgüter und Industrie sind unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten.

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